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Digital oder Print? Digital plus Print!

Digitale Medien haben Eingang gefunden in die interne und externe Unternehmenskommunikation. Die technischen Möglichkeiten begünstigen diese Entwicklung. Und: Die Entscheider in den Unternehmen sind zunehmend jung, dynamisch, Medien affin, kurz: digital natives. Verlieren die Printmedien also ihre Berechtigung in der Unternehmenskommunikation?

Digitale Kommunikation scheint in der Tat ohne Alternative zu sein. Denn Printmedien verursachen deutlich höhere Produktionskosten als das Bespielen von Social Media-Kanälen. Zudem sind sie nicht so aktuell wie die Echtzeit-Kommunikation von Facebook, Twitter und Co. oder digitalen Newslettern, Corporate Blogs und Wikis. Verlieren Printmedien wie Kundenmagazine, Mitarbeiterzeitungen, Geschäftsberichte oder Image-Broschüren deshalb an Bedeutung oder verschwinden sie gar ganz?

Veränderungen bringen Chancen

Der Übergang gestaltet sich äußerst komplex und sorgt in manchen Unternehmen für Verunsicherung. Viele Mittelständler suchen noch nach Orientierung während andere Unternehmen die Möglichkeiten des Web 2.0 schon virtuos nutzen. Läuft also alles auf ein „entweder oder“ hinaus?

Sicher nicht. Entscheidend ist immer die individuelle Situation des einzelnen Absenders von Botschaften. Egal ob Konzern, Mittelständler oder Verband. Zielführend ist nur eine individuelle Medien-Architektur, ein Zusammenspiel aller Medien (Digital und Print). Bestimmend für die erfolgversprechende Konfiguration sind in jedem Fall die Unternehmensziele, die Informationsbedürfnisse der Unternehmens-Zielgruppen sowie die zur Verfügung stehenden Mittel. Dann eröffnet eine individuelle, auf das jeweilige Unternehmen ausgerichtete Kommunikation wirkliche Chancen, die Unternehmensziele zu erreichen. Professionalität vorausgesetzt.

In einem solchen „Medien-Orchester“ werden Printmedien aufgrund ihrer Eigenschaften/Vorteile zu hochwertigen Lösungen, um jenseits aller „Echtzeit-Aktualität“ Hintergründe aufzuzeigen, sozusagen mit Tiefgang zu informieren und dabei gleichzeitig Emotionen zu vermitteln, die der Absender über digitale Kanäle nicht bedienen kann.

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